INFEKTIOLOGIE UND TUBERKULOSE
Kontakt: Dr. med. S. Blaas

Weltweit ist die Tuberkulose-Erkrankung (TB) neben der HIV-Infektion eine der häufigsten Infektionskrankheiten.
Aktuellen Schätzungen zufolge ist etwa ein Drittel der Weltbevölkerung mit Mycobacterium tuberculosis infiziert, wenn auch der Großteil der infizierten
Personen in Entwicklungsländern oder Staaten mit niedrigerem Hygienestandart lebt. Nur ein kleiner Teil der Infizierten erkrankt tatsächlich an einer manifesten Tuberkulose. Eine manifeste Erkrankung kann aber insbesondere bei schlechter Infektabwehr (Immunsuppression), Unterernährung oder bei Vorliegen anderer schwerer Begleiterkrankungen auftreten. Erfreulicherweise war in den meisten westlichen Industrienationen wie auch der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahrzehnten ein Rückgang der Neuerkrankungen zu verzeichnen.

Allerdings nimmt die TB vor allem in Afrika wie auch in den osteuropäischen Staaten zu. In diesem Zusammenhang wird auch mit Sorge zur Kenntniss genommen, dass vermehrte resistente TB-Stämme beobachtet werden.

In der Klinik Donaustauf werden Patienten mit vermuteter oder gesicherter (typischer und atypischer) Mykobakteriose mit Hilfe modernster bakteriologischer und immunologischer Verfahren diagnostiziert und gemäß den Leitlinien der Fachgesellschaften therapiert.

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Prof. Dr. med. Michael Pfeifer
Chefarzt